Am 20. September feierte der Kirchenkreis Wittenberg sein Kirchenkreisfest in der Baggerstadt Ferropolis. Aus Anlass des Gedenkens an den 350. Todestag des Pfarrers und Liederdichters Paul Gerhardt (1607–1676) stand es ganz im Zeichen der Lieder eines der bedeutendsten Liederdichter der Evangelischen Kirche. Und der Ort des Festes war das besondere Areal in seiner Geburtsstadt Gräfenhainichen.
Allerhand war los: Chöre des Kirchenkreises hatten sich zusammengetan, ebenso die Blechbläser aus verschiedenen Gemeinden (verstärkt durch Saxofon) und brachten die Lieder zum Klingen. Vom Diest-Hof in Seyda war die Trommelgruppe angereist. Kinder und Erwachsene waren zum Mitsing-Chor unter Leitung von Christine Cremer (Landeskantorin für Singarbeit in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland) eingeladen. Die Real Life Guys gaben Anleitung, ein Lied aus Kartons zu bauen. Viele Vereine und kirchliche Werke hatten einen Markt der Möglichkeiten ins Leben gerufen. Die Bagger und das Gelände waren zu entdecken. Die Kinder erlebten ein besonderes Programm in der “Kirche Kunterbunt”. Die Feuerwehr lud zur Geräteschau ein – inklusive Steiger und Bootsfahrt. Susanne Weichenhan, stellvertretende Präsidentin der Paul-Gerhardt-Gesellschaft sprach über “Narzissus und die Tulipan – eine botanisch-musikalisch-paradiesische Entdeckungsreise”. Die Schirmherrschaft für dieses Fest hatte der ehemalige Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt und Wittenberger Bürger Dr. Reiner Haseloff übernommen.
Landesbischof Friedrich Kramer leitete den Festgottesdienst. Er legte das Lied “Ist Gott für mich, so trete gleich alles wieder mich” (Ev. Gesangbuch Nr. 351) aus und brachte es in Verbindung mit den mutmachenden Worten aus Römer 8,31–38: “Ich bin gewiss!”
Zum Abschluss des Tages begeisterte Sarah Kaiser mit ihrer Band die Gäste mit ihren jazzigen, zu Herzen gehenden und mitreißenden Interpretationen der Lieder von “Paule”.




























































