Auf­wand und Ziel

Pre­digt am Sonn­tag Lät­are (Freu­et euch) über Jesa­ja 66,10–14

Freu­et euch mit Jeru­sa­lem und seid fröh­lich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freu­et euch mit ihr, alle, die ihr über sie trau­rig gewe­sen seid. Denn nun dürft ihr sau­gen und euch satt trin­ken an den Brüs­ten ihres Tros­tes; denn nun dürft ihr reich­lich trin­ken und euch erfreu­en an ihrer vol­len Mut­ter­brust. Denn so spricht der HERR: Sie­he, ich brei­te aus bei ihr den Frie­den wie einen Strom und den Reich­tum der Völ­ker wie einen über­strö­men­den Bach. Da wer­det ihr sau­gen, auf dem Arm wird man euch tra­gen und auf den Knien euch lieb­ko­sen. Ich will euch trös­ten, wie einen sei­ne Mut­ter trös­tet; ja, ihr sollt an Jeru­sa­lem getrös­tet wer­den. Ihr werdet’s sehen und euer Herz wird sich freu­en, und euer Gebein soll grü­nen wie Gras. Dann wird man erken­nen die Hand des HERRN an sei­nen Knech­ten und den Zorn an sei­nen Feinden.

Die Über­schrift für den Sonn­tag Lät­are – der Wochen­spruch heißt: „Wenn das Wei­zen­korn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ (Johan­nes 12,24) Wozu der gan­ze Auf­wand? Gin­ge das nicht einfacher?

Am Don­ners­tag war ich mit dem Rad in Fried­rich­stadt. Senio­ren­got­tes­dienst im Ler­chen­berg­heim. Auf dem Rück­weg bin ich vom Krei­sel die klei­ne Annen­dor­fer Stra­ße run­ter­ge­fah­ren. Auf einem klei­nen Feld an die­ser Stra­ße fuhr ein Mann mit einem sehr klei­nen Tre­cker – eher ein Tre­cker, wie man ihn aus Wein­ber­gen kennt. Ich habe ein biss­chen geschmun­zelt. Denn hin­ten auf dem Tre­cker, qua­si auf der Acker­schie­ne, saß ein zwei­ter Mann. Der säte aus einer gro­ßen Schüs­sel Korn auf das Feld. Fast so wie frü­her. Da wäre der Mann eher gelau­fen und hät­te aus einem umge­bun­de­nen Tuch den Samen aus­ge­wor­fen. Die Sätech­nik war also die glei­che wie frü­her, nur die Art der Fort­be­we­gung war etwas moderner.

Wozu der gan­ze Auf­wand? Die Ant­wort gibt schon der Wochen­spruch: „Wenn das Wei­zen­korn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein.“ Wenn Frucht wach­sen soll – Wei­zen, Gers­te, Son­nen­blu­men oder auch ein­fach Gras – müs­sen die Samen in die Erde. Im Tuch nut­zen sie nichts.

Wir sind mit­ten in der Pas­si­ons­zeit, ziem­lich genau in der Mit­te. Und unser Blick wird schon ein­mal über Kar­frei­tag hin­aus­ge­lenkt mit dem Sonn­tag Lät­are: Laet­a­re cum Jeru­sa­lem, et exsul­ta­te in ea, omnes qui dili­gi­tis eam. So klingt der Wochen­spruch auf lateinisch.

Jesus ist auf dem Weg nach Jeru­sa­lem (vgl. Lukas 9,51). Wer die Evan­ge­li­en durch­liest, ent­deckt span­nen­de Streit­ge­sprä­che und über­ra­schen­de Begeg­nun­gen. Vor Jeri­cho wird ein Blin­der geheilt (Lukas 18,35–43). Zachä­us der Zöll­ner bekommt über­ra­schend einen Haus­be­such von Jesus (Lukas 19,1–10). Jesus spricht über das höchs­te Gebot (Mar­kus 12,28–34). Er weint über Jeru­sa­lem (Lukas 19,41). Wir sind in den sie­ben Wochen der Fas­ten­zeit mit Jesus unter­wegs und nähern uns dem Kar­frei­tag. Viel­leicht geht mit uns die Fra­ge mit, die ich schon gestellt habe: „Wozu der gan­ze Auf­wand?“ Wozu die­ser Weg? Wie­so setzt sich Jesus der Gefahr aus, getö­tet zu wer­den? Drei­mal sagt er vor­aus, was kom­men wird. Ein­mal will Petrus ihn von die­sem Weg abhal­ten (Mar­kus 8,31–33).

Die Fra­ge geht wohl nicht nur mir wie­der und wie­der durch den Kopf: War­um? War­um muss Jesus am Kreuz ster­ben? Man­che haben Erklä­run­gen dafür, aber kei­ne davon stellt mich zufrie­den. Viel­leicht hilft mir die­ses Bild vom Wei­zen­korn. Und zwar in Ver­bin­dung mit den fröh­li­chen Wor­ten aus dem Pro­phe­ten Jesaja.

Die letz­ten Kapi­tel des Jesa­ja­bu­ches berüh­ren sich sehr mit den letz­ten Kapi­teln der Offen­ba­rung. Jesa­ja schaut auf eine glück­li­che Zukunft. Die Völ­ker begeg­nen sich in Frie­den. Jeru­sa­lem ist dann wirk­lich die Stadt des Frie­dens. So, wie Johan­nes in der Offen­ba­rung kün­det Jesa­ja einen neu­en Him­mel und eine neue Erde an (Jesa­ja 65,17): „Denn sie­he, ich will einen neu­en Him­mel und eine neue Erde schaf­fen, dass man der vori­gen nicht mehr geden­ken und sie nicht mehr zu Her­zen neh­men wird.“ Wöl­fe und Läm­mer wer­den gemein­sam lagern, schreibt Jesa­ja. Löwe und Rind fres­sen gemein­sam Stroh. Das Böse ist aus der neu­en Welt ver­bannt. Eine Hoff­nung, die sich durch­zieht – nicht erst seit der Offen­ba­rung des Johan­nes. Schon Jesa­ja spricht das laut aus. Und dann kom­men die­se Wor­te der Freu­de, die wir gehört haben: Lät­are! Freu­et euch mit Jerusalem!

Jesa­ja malt ein Bild vol­ler Frie­den. Er schwelgt rich­tig in die­sem sei­nem Bild. Ein Kind auf dem Schoß der Mut­ter. Es trinkt an ihrer Brust. Es trinkt sich satt. Und es wird still. Nicht umsonst sagen wir nicht füt­tern, wenn ein Baby an der Brust trinkt. Kann man auch sagen. Wür­de auch pas­sen. Wir beschrei­ben es auch nicht tech­nisch: säu­gen. Läm­mer sau­gen an der Mut­ter, Kälb­chen sau­gen. Tie­re wer­den gesäugt. Nein – bei Men­schen ist das ganz anders. Babys sau­gen auch – tech­nisch gespro­chen. Aber sie wer­den gestillt. Sie spü­ren die Nähe der Mut­ter, Haut an Haut. Sie hören den Herz­schlag, der ihnen schon die gan­zen Mona­te ihrer Ent­wick­lung ver­traut gewe­sen ist. Sie rie­chen den Men­schen, der sie behü­tet, die Mut­ter, die sie ver­sorgt und umsorgt. Sie sehen die Augen ihrer Mut­ter – bis sie viel­leicht beim Stil­len einschlafen.

Ein solch himm­li­scher Frie­de wird von Jeru­sa­lem aus­ge­hen – Frie­den, wie es das Bild einer Mut­ter aus­strahlt, die ihr Baby stillt. Und ja, das ist ein Ide­al­bild. Denn auch das Stil­len ist nicht immer still und fried­lich. Genau wie ein Vater nicht immer gütig und klar und gerecht und vol­ler Vater­lie­be ist. Trotz­dem nen­nen wir Gott unse­ren Vater. Weil wir im Her­zen schon wis­sen, was und wie ein Vater ist – sein soll­te. Eben­so wis­sen wir und malen es uns aus, wel­cher Frie­de sich ein­stellt, wenn ein Baby gestillt wird.

Von Jeru­sa­lem wird die­ser Frie­de aus­ge­hen. Das ist nun heu­te unvor­stell­bar. Isra­el und damit auch Jeru­sa­lem sind in einem Krieg. Rake­ten­alar­me über­zie­hen das Land und das Stadt­ge­biet. Und die­se Rake­ten schla­gen auch ein, zer­stö­ren Häu­ser, ver­let­zen und töten Men­schen. Viel­leicht umso grö­ßer und wich­ti­ger ist die­ses Bild von Jesa­ja, die­se Hoff­nung auf einen unvor­stell­bar gro­ßen Frie­den, der alles umfasst. Ein Frie­de, in dem nichts Böses mehr zuge­las­sen wird.

Jesa­ja spricht von Jeru­sa­lem und von der Mut­ter­rol­le, die die Hei­li­ge Stadt ein­nimmt. Zugleich aber ist es Gott selbst, der jetzt eben nicht als Vater auf­tritt, son­dern wie eine Mut­ter, als eine Mut­ter han­delt. Gott trös­tet. Jesa­ja schreibt es als Got­tes Wort: „Ich will euch trös­ten, wie einen sei­ne Mut­ter trös­tet.“ Dass Gott sich dabei mit Jeru­sa­lem ver­bin­det, zeigt sei­ne unzer­stör­ba­re Bin­dung an Isra­el, sein aus­er­wähl­tes Volk. Der Bund, den Gott mit Abra­ham lan­ge Zeit vor­her geschlos­sen hat, den er mit Isaak und Jakob erneu­ert hat, hat ewi­gen Bestand. Die­sen Bund hat Gott auch mit Mose und sei­nem Volk erneu­ert, ver­tieft am Sinai. Er gilt immer noch. Der ist auch mit Jesus nicht auf­ge­löst oder abge­löst. Dar­über macht sich Pau­lus beson­ders im Römer­brief Gedan­ken. Wer nach­le­sen möch­te: Römer, Kapi­tel 9 bis 11 sind die­se Gedan­ken aufgeschrieben.

Gott trös­tet sein Volk. Und sein Trost geht über Isra­el hin­aus und erreicht uns heu­te. Gott ist die­se Mut­ter, die ihr Kind auf den Schoß nimmt. Wer zu ihm kommt, erfährt die­se Gebor­gen­heit, die Kin­der auf dem Schoß ihrer Mut­ter erle­ben. Der Frie­de, den Gott bewirkt, wird voll­kom­men sein und alles erfül­len. „Wie ein Strom“ soll er sein. Alles wird von die­sem Frie­dens­strom durch­flos­sen. Wo Krie­ge die Men­schen abge­stumpft haben, wo Hass das Mit­ein­an­der zer­stört hat, wird Frie­den ein­keh­ren. Bezie­hun­gen wer­den geheilt zwi­schen Men­schen und zwi­schen Völ­kern. Dort, wo eine töd­li­che Dür­re herrsch­te, wo jeg­li­ches Mit­ein­an­der abge­stor­ben war, wird wie­der Freund­schaft und Lie­be wach­sen und blü­hen. Men­schen wer­den wie­der auf­blü­hen und sich freuen.

Jesa­ja bekräf­tigt die Zusa­ge immer wie­der in die­sen Ver­sen. Saugt, trinkt, schlürft euch satt – die­ses Wort habe ich in einer ande­ren Über­set­zung gefun­den. Jesa­ja schwelgt wirk­lich in die­sem Bild vol­ler Fül­le und Trost. Ich glau­be, er selbst badet regel­recht in die­sem Strom des Frie­dens und wird nicht müde, ande­re zu einem Bad in die­sem herr­li­chen fri­schen Frie­dens­was­ser ein­zu­la­den. Auch zum Schluss bekräf­tigt er es noch ein­mal: „Ihr werdet’s sehen und euer Herz wird sich freu­en und euer Gebein soll grü­nen wie Gras.“ Dar­an gibt es kei­nen Zwei­fel. Das drückt Jesa­ja damit aus. Das wird kom­men. Die­ser Frie­de wird sein und ihr wer­det in die­sem Frie­den leben.

Gott bewirkt ihn. Kein ande­rer schafft den – kein mäch­ti­ger Heer­füh­rer, kein geschick­ter Diplo­mat, kei­ne Wirt­schafts­macht, kei­ne Eigen­in­ter­es­sen am Frie­den. Gott – und Gott allein – wird die­sen Frie­den schaf­fen. Gera­de des­we­gen aber wird er sein und alles erfül­len. Die­ser Trost, die­ser Frie­de hängt nicht von der Will­kür oder auch dem guten Wil­len von Men­schen ab. Der kommt von Gott selbst. Dar­um ist es so verlässlich.

Und da kom­me ich zurück zur Fra­ge vom Anfang: Wozu die­ser Auf­wand? Wozu Got­tes Ein­satz in die­ser Welt? Wozu geht Jesus ans Kreuz? Damit die­se Frucht ent­steht, die Jesa­ja so inten­siv beschreibt: Trost, Frie­den und Zukunft für uns. Gott muss etwas tun, damit ein ech­ter Frie­den wird. Dass Jesus stirbt, hat ein Ziel: Wir sol­len in Got­tes Frie­den leben. Gott selbst ver­söhnt uns mit sich. Er räumt weg, was uns von ihm trennt. Was zwi­schen uns und Gott steht, wird wahr­haf­tig ans Kreuz gena­gelt. Pau­lus schreibt im Brief an die Kolos­ser (Kolos­ser 2,14): „Er – Gott – hat den Schuld­brief getilgt, der mit sei­nen For­de­run­gen gegen uns war, und hat ihn auf­ge­ho­ben und an das Kreuz geheftet.“

Ech­ter Frie­de hat dar­in sei­nen Grund, sein Fun­da­ment, dass Gott die­sen Frie­den zwi­schen sich und uns ver­fügt. Er schließt die­sen Frie­dens­bund mit uns. Er setzt ihn in Kraft. Nur er kann das. Und er will es und hat es schon getan. Noch ein­mal Pau­lus, die­ses Mal aus dem Römer­brief (Römer 5,1): „Da wir nun gerecht gewor­den sind durch den Glau­ben, haben wir Frie­den mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus.“

Die­ser Frie­de fin­det sei­nen Raum zuerst in unse­ren Her­zen. „Ich hat­te auf ein­mal solch einen Frie­den in mir“, sagen mir Men­schen, die Jesus begeg­net sind und ihm ihr Leben anver­traut haben. Die­sen Frie­den haben sie nicht durch inne­re Ein­kehr und viel­fäl­ti­ge Psy­cho­tech­ni­ken erlangt. Der war da in dem Moment, in dem sie sich Jesus anver­traut hat­ten. Es ist ein Frie­de, der auch in der äuße­ren Unru­he da ist. Weil Gott einen Men­schen so birgt, wie eine Mut­ter ihr Kind in ihren Armen schützt und trös­tet. Hin­ter Papas Rücken, in Mamas Armen bin ich sicher und gebor­gen. So trös­tet Gott.

Aber die­ser Frie­den hat die rea­le Ver­hei­ßung in der Welt, für alle Men­schen. Jeru­sa­lem ist kein Syn­onym für etwas außer­halb der Welt, das mit die­ser Erde nichts zu tun hat. Gott möch­te sei­nen Frie­den mit allen Men­schen schlie­ßen. Und alle sol­len in die­sem Frie­den auch mit­ein­an­der leben. In klei­nen Schrit­ten erfah­ren das Men­schen zu allen Zei­ten. Dort, wo einer von Got­tes Frie­den erfüllt ist, strahlt die­ser Frie­de aus und berührt ande­re. Ver­söh­nung wird mög­lich. Zwei ver­fein­de­te Men­schen kön­nen sich ver­ge­ben und sich ver­söh­nen. Das soll auch für Völ­ker und Natio­nen gel­ten. Auch wenn uns das ange­sichts der Welt­la­ge völ­lig absurd erscheint, ist es Got­tes Ziel.

Der Frie­de in mei­nem Her­zen und der Frie­de für die gan­ze Welt sind bei­des Frucht, die aus dem Wei­zen­korn Jesus her­vor­bricht. Jesu Weg hat ein Ziel. Der gan­ze Auf­wand – mei­ne Anfangs­fra­ge – hat ein Ziel: „Frie­de auf Erden bei den Men­schen sei­nes Wohl­ge­fal­lens“. Und wem dabei die Weih­nachts­ge­schich­te ein­fällt, hat die pas­sen­de Erin­ne­rung (Lukas 2,14). Gott wird Mensch. Jesus begeg­net Men­schen, lehrt, heilt, mahnt, weint, trös­tet, rich­tet auf, stirbt am Kreuz, damit Got­tes Ziel erreicht wird. „Wenn das Wei­zen­korn aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ Heu­te, in der Mit­te der Pas­si­ons­zeit, wer­den wir dar­an erin­nert: Gott schafft sei­nen Frie­den mit uns. Er trös­tet uns. Bei ihm sind wir zuhau­se. Und das gilt für die gan­ze Welt.

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