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Wenn 120 Stimmen jauchzen

… dann ist wohl Weihnachtsoratorium.

Am 8. Dezember führte die Kantorei Zeitz unter Leitung von Johanna Schulze gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Evangelischen Grundschule und des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Zeitz sowie der CJD Christophorusschule Droyßig auf. Musikalisch begleitet wurden sie von Musikern des Reußischen Kammerorchesters Gera und den Solisten Sara Mengs (Sopran), Marlen Herzog (Alt), Christoph Pfaller (Tenor) und Philipp Goldmann (Bass).

Bevor das “große” Oratorium gespielt wurde, erlebten viele Kinder und Erwachsene das “Weihnachtsoratorium für Kinder”. Hubert Reimann als Hirte erzählte die Weihnachtsgeschichte und verband die einzelnen Szenen mit Stücken aus dem bekannten Werk Johann Sebastian Bachs. So begab er sich auf die Suche nach dem passenden  Instrument für einen König. Flöte? Oboe? Fagott? Vielleicht Streicher? Spielerisch-erzählerisch entdeckten die Zuhörer, wie genau Bach sich die Instrumente ausgesucht hatte, um die jede Szene der Geburtsgeschichte Jesu für die Ohren sichtbar zu machen.

Vor voller Kirche dann erklangen die berühmten Chöre und Arien von “Jauchzet, frohlocket” über “Bereite dich Zion”  oder der “Hirtensinfonie” bis zum Schlusschor “Herrscher des Himmels”. Johanna Schulze hatte einige Überraschungen eingebaut und nutze die Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler, um besondere Akzente zu setzen. Und als Zugabe nach dem langen und wohlverdienten Applaus sangen Kinder, Jugendliche und Erwachsene noch drei Strophen des Weihnachtsliedes “Es ist ein Ros entsprungen”.
“Jetzt ist Advent!” Was einer der Sänger sagte, gilt vermutlich für viele, die dieses großartige Konzert miterleben durften.

Adventsmarkt auf gutem Grund

Am 7. Dezember hatte die Evangelische Grundschule Zeitz zum Adventsmarkt eingeladen. Schülerinnen und Schüler hatten mit den Mitarbeitern allerhand vorbereitet, das Auge und Ohr erfreute und auch zum Mitnehmen und Weiterverschenken geeignet war.

Großer Tag für den kleinen Tag

Am 2. Dezember 2018 feierte das Musical “Der kleine Tag” (Wolfram Eicke, Hans Niehaus, Rolf Zukowski) Premiere im Zeitzer Capitol. Das Musik-Theater MU-TH brachte gemeinsam mit Karabambini und Kindern der Grundschule Elstervorstadt ein fantastisches, wundervolles, verzauberndes Stück auf die Bühne.
“Der kleine Tag” (gespielt von Belinda Mächtig) wartet darauf, dass er endlich auf die Erde kann. Jeder Tag kann kann das nämlich nur einmal. Die “wichtigen” Tage erzählen, was an ihrem Tag so Bedeutendes geschehen ist – Erfindungen, die gemacht wurden, Krieg und Frieden und mehr. Natürlich möchte der kleine Tag, dass er auch solch ein wichtiger Tag wird. Endlich ist es soweit. Sein Tag. Der letztlich – aber erst ganz am Ende der Geschichte – zu einem wahrhaft großen Tag wird.
Bezaubernd und mitreißend war das Spiel der Theaterleute von Klein bis Groß. Und umwerfend waren die Bühnenbilder – eins für die Welt hinter den Sternen, wo die Tage alle versammelt sind, und eins für die Erde, sehr konkret mit Zeitzer Motiven, die Marianne Mächtig in tage- und wochenlanger Arbeit gestaltet hatte. Hinter dem Vorhang musizierte ein feines Ensemble unter der Leitung von Thomas Volk. Musik-Theater vom Feinsten. Dafür stehen er und Rotraud Denecke seit vielen Jahren.
So war dieser Tag im Capitol gewiss kein kleiner Tag, sondern ein ganz großer!

Umkehr ins Licht

Buß- und Bettag, grau und dunkel?
Nur, weil er im November liegt.
Sonst meint Buße “Umkehr” – und zwar ins Licht, Gottes Angesicht entgegen.

So bei der Taizé-Andacht in Zeitz Aue-Aylsdorf am 21. November.

Seine ART von Dankbarkeit

Er hat wirklich eine wunderbare ART (engl.: Kunst), die Menschen berührt: Günter Schumacher, Architekt und Stadtplaner im Ruhestand. Seit vielen Jahren geht er mit Staffelei, Stift und Farbe vor die Tür und hält im Bild fest, was ihm vor Augen kommt. Durch seine Art, die Dinge zu sehen – die Natur, die kunstvolle Architektur etwa von Kirchen, die Komposition eines Blumenstraußes – lädt er ein, still zu stehen und ebenfalls neu sehen zu lernen.
Am 16. November wurde seine Ausstellung “Meine ART von Dankbarkeit” in der Zeitzer Stadtbibliothek Martin Luther eröffnet. Musikalisch umrahmt von Niklas Makowski nahm er die Gäste mit auf einen Ausflug in die Natur und ließ sie zuerst erzählend einen Blick über die Schulter und ins Herz eines Künstlers werfen.
Danach war reichlich Gelegenheit, die Werke zu betrachten, Bekanntes neu zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine ART von Dankbarkeit, die der Seele wohltut und dankbar macht.

Bis zum 19. Februar 2019 ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Bibliothek noch zu bestaunen.

Passionella im Capitol

Zum 90. Geburtstag des Capitols spielte die Musiktheatergruppe MU-TH Passionella.

90 Jahre Capitol

Blick hinter die Kulissen

Zuckerkunst beim Bonbonmann

Echte Zuckerkunst zeigte der Bonbonmann Dirk Lawrenz beim Zeitzer Zuckerfest.
Eine Augenweide zuzuschauen, wie aus Zucker echte Kostbarkeiten werden.
Und ein Gaumenschmaus – natürlich!

Zeitzer Zuckerfest von unten und oben

MU-TH – einfach Zucker

Das Musik-Theater MU-TH versüßte das Zuckerfest in Zeitz mit einem Kurzauftritt vorm Capitol und gab einen kleinen Einblick in die neue Produktion “Der kleine Tag”. Im Foyer des Capitol war Gelegenheit, mit MU-THlern ins Gespräch zu kommen und mehr über die Theaterarbeit in der Kulturvilla zu erfahren.