'Zeitz' Category

In der Eule ist ne Maus

Na, da war ja was los an der Eule-Orgel im Zeitzer.
Hatten sich doch zwei Orgelmäuse eingefunden und waren auf Kantorin Johanna Schulze getroffen. Gut für sie und die Kinder aus Kindergärten und Schulen, denn Johanna Schulze konnte ihnen dann sogleich einmal die Orgel vorstellen.
Wieso gibt es eigentlich große und kleine Pfeifen? Laut und leise – oder doch eher tief und hoch? Und wie klingt eine Zungenpfeife? Die ist ganz schön durchdringend. Festlich kann die Orgel erstrahlen, fröhlich zum Tanz aufspielen, und genauso gut kann sie warmen, weichen Tönen Menschen trösten. Wahrlich die Königin der Instrumente.
Das entdeckten auch die Mäuse, als etwa die Toccata in D-Moll von Johann Sebastian Bach erklang oder der Hochzeitsmarsch von Felix Mendelssohn Bartholdy. Naja, und als dann die Maus-Melodie ertönte, wussten alle Bescheid.
Toll gemacht von den Orgelmäusen des Kindertheaters Karabambini und von Johanna Schulze.

Einfach zusammen Theater erleben

Am 8. Mai 2018 erlebten die Gäste im Capitol in Zeitz einen fantastischen Theaterabend.
Unter der Überschrift „Inklusion im Rampenlicht – EINFACH zusammen Theater erleben“ spielten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf der großen Bühne und zeigten, wie großartig das Miteinander gestaltet werden kann.

Zusammengefunden hatten sich die Theatergruppe Handicap, das Jugendtheater „Karambolage“, das Musiktheater „MU-TH“, der Gospelchor Celebrate aus Theißen, Schüler der Musikschule Klangkiste, die Schülerband “Raum 12” des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, die Schultheatergruppe “Chaos-Team” des Agricola Gymnasiums Hohenmölsen und die „Musiküsse“ der Caritas-Werkstatt Osterfeld.

Chorgesang und Gitarrenspiel, Theaterszenen aus bekannten Werken und eigens für diesen Abend Geschaffene ließen die Gäste staunen, was Menschen bewirken können, die sich aufeinander einstellen und miteinander etwas anpacken. Unter der künstlerischen und organisatorischen Leitung von Rotraud Denecke war ein buntes, abwechslungsreiches Programm zu erleben.

Danke für die Idee. Danke allen, die sich an diesem Abend eingebracht haben. Danke allen, die kontinuierlich, oft unbemerkt an diesem Miteinander arbeiten. Danke für die Unterstützung durch das Projekt „Örtliches Teilhabemanagement im Burgenlandkreis“, das Bestandteil des Landesprogrammes Örtliches Teilhabemanagement ist und aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt sowie dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird.

Und: Danke Marianne für die Fotos, die noch ein wenig von diesem Abend erzählen und ihn in Erinnerung bleiben lassen.

Fotos: Marianne Mächtig

Der Schlosspark leuchtet

… zum Zeitzer Lichterfest 2018 mit Lichterfee, Swagger, vielen Kerzen und guter Laune

UNICEF Gala in Zeitz

Hochkarätig besetzt war die UNICEF-Gala am 22. April 2018 im Capitol in Zeitz.
Seit vielen Jahren schon richtet die Ortsgruppe der UNICEF in Zeitz diese Veranstaltung aus, um Kindern in der Welt zu helfen.
Die auftretenden Künstlerinnen und Künstler verzichten auf ihre Gage, Firmen und Privatpersonen beteiligen sich mit ihren Spenden, damit die Not von Kindern gelindert werden kann in konkreten Projekten rund um den Globus.

Dame, Tiger, Passionella reloaded

Unglaublich gutes Musiktheater – das kann man auch zweimal sehen 🙂
Und manches Neue entdecken.

MU-TH verzauberte und begeisterte am 15. April mit der zweiten Vorstellung von “Liebeswahn und Sündenfall” erneut das Publikum in den Zeitzer Klinkerhallen.

 

Liebeswahn und Sündenfall

Am 14. April 2018 hatte MU-TH zu einem fantastischen Musicalabend in die Klinkerhallen eingeladen.
“Die Dame oder der Tiger” sowie “Passionella” hießen die beiden Musicals, die sie unter dem Titel “Liebeswahn und Sündenfall” darboten (im Original “The Apple Tree”).
Ein Märchen wie aus Tausend-und-einer-Nacht und eine köstliche Aschenputtelgeschichte rissen die Zuschauer hinein in kurzweilige Abenteuer, gewürzt mit viel Humor. Traumhaft und erheiternd, begeistert und begeisternd gespielt von einem großartigen Ensemble 🙂

Frühlingsmarkt in Zeitz

… dabei gibt’s den Frühling ja wirklich kostenlos 🙂
Aber schön war’s bei strahlendem Sonnenschein,
mit Musik und guter Laune, vielen Menschen,
Farbenpracht und einer Menge Begegnungen
im Schlosspark in Zeitz.

Karambolage rockt Zeitz

“Elvis is in the house” hätte man am 24. Februar 2018 denken können.
Mit “All Shook Up” rockte die Jugendtheatergruppe Karambolage die Klinkerhallen in Zeitz. Hits des King of Rock ‘n’ Roll wie “Jailhouse Rock”, “Heartbreak Hotel” oder “Love Me Tender” begeisterten das Publikum. Sie bildeten die musikalische Grundlage um eine kurzweilige Geschichte über Liebe und Verwirrungen, die von den Jugendlichen mit viel Witz, ausdrucksstarken Stimmen und ungebändigter Spielfreude auf die Bühne gebracht wurde. Für satten Sound sorgte die eigens zusammengestellte Band. Da zuckten so manchem die Finger oder die Beine und nicht erst beim Schluss brach tosender Beifall aus.
“Elvis has left the building”, aber Karambolage ist zum Glück noch da und rockt fleißig weiter.

Noch zu sehen am:
Samstag, 3. März um 18 Uhr, Klinkerhallen Zeitz
Sonntag, 4. März um 15 Uhr, Klinkerhallen Zeitz
Samstag, 24. März um 18 Uhr, Bürgerhaus Hohenmölsen

Preisträger lassen’s im Capitol krachen

Beeindruckend, wirklich beeindruckend!
Jugendliche und junge Erwachsene aus Zeitz und Umgebung boten ein Kulturprogramm auf höchstem Niveau bei der 21. Preisverleihung der Arthur-Wolfsohn-Stiftung, die am 14. Januar 2018 im Capitol in Zeitz stattfand.
Was der Zeitzer Raum an kulturschaffender junger Kraft zu bieten hat, war hier zu erleben und überwältigte die Zuschauer. Wer solche Jugendlichen hat, braucht sich um die Zukunft von Musik, Theater und Gesang keine Sorgen machen. Mit großem Elan und überspringender Spielfreude boten Solisten, kleine und große Ensembles ein fantastisches Programm, das von Thomas Illgen moderiert wurde.
Nach der einleitenden Rede des Zeitzer Oberbürgermeisters Christian Thieme eröffnete die Big Band der Christophorus-Schulen Droyßig das Programm der Preisträger und forderte einen ersten Begeisterungssturm heraus. Kein Wunder: das erste der beiden Stücke war der “Crazy Train”, dem der “Steamroller” mit mächtig Dampf folgte. “Stolperschritte” heißt das Stück, aus dem die Theatergruppe der Sekundarschule Elsteraue einen Ausschnitt präsentierte, der Lust auf mehr machte. Franziska Pfau zeigte, dass in einer kleinen Flöte unendlich viele Töne stecken und ließ zwei Sätze aus Vivaldis Concerto C-Dur erklingen. Leidenschaftliche Eifersucht spielte sich auf der Bühne ab, als Hanna Keilholz gemeinsam mit Raluca Denecke und Maik Himmelstein in die Eifersuchtsszene aus der Dreigroschenoper entführte.  Am Flügel flitzten die Finger von Madlen Albrecht nur so über die schwarz-weißen Tasten beim “Circle of Live”. Mit dem “Heartbreakhotel” von Elvis Presley rockte die Jugendtheatergruppe Karambolage den Saal und warb damit zugleich für die Aufführungen des Musicals “All Shook Up”. Aus der Feder von Georg Friedrich Händel schließlich kam das Abschlussstück, das Emilia Kanera mit klarer Stimme sang: Ombra mai fu.
Ein Nachmittag, der Kultur der Extraklasse bot – voller Leben präsentiert von beeindruckenden jungen Leuten.

Jesu, meine Freude

Im herbstlichen Grau ein wahrlich farbenfroher Lichtblick – das war das Konzert des Kammerchores Zeitz am 11. November 2017 in der Michaeliskirche in Zeitz.
Unter der Überschrift “Jesu, meine Freude” erklangen solistische und chorische Werke von Komponisten aus vier Jahrhunderten – von Caccini über Bach, Händel, Mendelssohn und Rheinberger bis Grieg. Nach dem eröffnenden Chorgesang “Verleih uns Frieden” folgten “Er weidet seine Herde” (aus dem Messias), zwei Marienlieder und ein Kyriegesang, interpretiert von Marit Exler. Mit Toccata und Fuge d-Moll begeisterte Clemens Bosselmann die rund 80 Zuhörenden wieder einmal auch als hervorgagender Organist.
Das Hauptwerk des Konzertes, auf das alles ausgerichtet war, gab dem ganzen seinen Namen: “Jesu, meine Freude”. Johann Sebastian Bach hat diese Motette in seiner Leipziger Zeit komponiert. Ihr zugrunde liegen der gleichnamige Choral aus der Feder von Johann Franck (Text) und Johann Crüger (Musik) sowie Bibelworte aus dem Römerbrief.
Die “Bilder”, die Johann Sebastian Bach in seiner Motette musikalisch malt und mit denen er die Worte von Liederdichter und Apostel einkleidet, brachte der Kammerchor ausdrucksstark und voller Leidenschaft zum Klingen. Glaubensgewissheit, trotziger Mut, Geborgenheit in Gottes unumstößlichen Zusagen und Verheißungen – der Kammerchor ließ dieses musikalische Glaubensbekenntnis sehr lebendig werden.