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Hänsel und Gretel in Zeitz

Wer an den Tagen vorm 3. Advent und am Sonntag selbst in die Michaeliskirche in Zeitz trat, staunte nicht schlecht. Ein Märchenwald, Knusperhäuschen, Küche und Backofen ließen schon ahnen, dass hier Ungewöhnliches geschehen würde. Allerdings hatten sich Hänsel und Gretel nicht in Zeitz verlaufen. Mit voller Absicht fanden sie sich ein, um ihre Märchengeschichte aufzuführen. Das Sing- und Schauspiel mit Orgel ist entstanden nach der gleichnamigen Oper von Engelbert Humperdinck.

In Zeitz spielten, sangen und erzählten Kinder und Jugendliche das Märchen der Brüder Grimm, an der Orgel begleitet von Kantorin Johanna Schulze. Im einzelnen waren es die Jugendtheatergruppe Karambolage, die Jugendkantorei und die Kinderchöre der Evangelischen Kirchengemeinde in Kooperation mit der Evangelischen Grundschule.
Die Mitwirkenden hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und entführten die Zuschauer mitten hinein in die Märchenwelt. Große Spielfreude zeichnete die Kinder und Jugendlichen aus und ließ das Stück zu einem besonderen Erlebnis für Klein und Groß werden.

Die Sonnenorgel

Wunderwerk des Orgelbaus in der Görlitzer Peterskirche

St. Michael hat ne Maus

Ach nein, es waren sogar zwei, die plötzlich beim Klang von Orgelmusik aus ihrer Ecke herauskamen. Johanna Schulze, Kantorin in Zeitz, hatte gemeinsam mit Rotraud Denecke von der Kulturvilla zur “Orgelmaus” eingeladen. In drei Vorstellungen am Montag, 24. September, konnten auf kurzweilige, unterhaltsame Weise Kinder und auch der eine oder andere Erwachsene so manches über die Orgel in der Michaeliskirche erfahren.

In der Eule ist ne Maus

Na, da war ja was los an der Eule-Orgel im Zeitzer.
Hatten sich doch zwei Orgelmäuse eingefunden und waren auf Kantorin Johanna Schulze getroffen. Gut für sie und die Kinder aus Kindergärten und Schulen, denn Johanna Schulze konnte ihnen dann sogleich einmal die Orgel vorstellen.
Wieso gibt es eigentlich große und kleine Pfeifen? Laut und leise – oder doch eher tief und hoch? Und wie klingt eine Zungenpfeife? Die ist ganz schön durchdringend. Festlich kann die Orgel erstrahlen, fröhlich zum Tanz aufspielen, und genauso gut kann sie warmen, weichen Tönen Menschen trösten. Wahrlich die Königin der Instrumente.
Das entdeckten auch die Mäuse, als etwa die Toccata in D-Moll von Johann Sebastian Bach erklang oder der Hochzeitsmarsch von Felix Mendelssohn Bartholdy. Naja, und als dann die Maus-Melodie ertönte, wussten alle Bescheid.
Toll gemacht von den Orgelmäusen des Kindertheaters Karabambini und von Johanna Schulze.

Jesu, meine Freude

Im herbstlichen Grau ein wahrlich farbenfroher Lichtblick – das war das Konzert des Kammerchores Zeitz am 11. November 2017 in der Michaeliskirche in Zeitz.
Unter der Überschrift “Jesu, meine Freude” erklangen solistische und chorische Werke von Komponisten aus vier Jahrhunderten – von Caccini über Bach, Händel, Mendelssohn und Rheinberger bis Grieg. Nach dem eröffnenden Chorgesang “Verleih uns Frieden” folgten “Er weidet seine Herde” (aus dem Messias), zwei Marienlieder und ein Kyriegesang, interpretiert von Marit Exler. Mit Toccata und Fuge d-Moll begeisterte Clemens Bosselmann die rund 80 Zuhörenden wieder einmal auch als hervorgagender Organist.
Das Hauptwerk des Konzertes, auf das alles ausgerichtet war, gab dem ganzen seinen Namen: “Jesu, meine Freude”. Johann Sebastian Bach hat diese Motette in seiner Leipziger Zeit komponiert. Ihr zugrunde liegen der gleichnamige Choral aus der Feder von Johann Franck (Text) und Johann Crüger (Musik) sowie Bibelworte aus dem Römerbrief.
Die “Bilder”, die Johann Sebastian Bach in seiner Motette musikalisch malt und mit denen er die Worte von Liederdichter und Apostel einkleidet, brachte der Kammerchor ausdrucksstark und voller Leidenschaft zum Klingen. Glaubensgewissheit, trotziger Mut, Geborgenheit in Gottes unumstößlichen Zusagen und Verheißungen – der Kammerchor ließ dieses musikalische Glaubensbekenntnis sehr lebendig werden.

Eine Orgel reicht wohl nicht

… jedenfalls nicht im Mecklenburgischen Orgelmuseum in Malchow.
Geschichte und Geschichten rund um die Königin der Instrumente.
Wissens- und hörenswertes. Und wo kann man schon ein Wandelkonzert an verschiedenen Orgeln erleben, ohne dazu wandeln zu müssen?

Die fürchterlichen Fünf

Wie schaffen es Kröte, Ratte, Fledermaus, Spinne und Hyäne, ihr Image als die Hässlichsten im Tierreich loszuwerden? Schokolade heißt das Zauberwort.
Wie sich sich fühlten, wie sie auf ihre geniale Lösung kamen und alle andern Tiere des Tierreiches für sich gewannen, zeigten Mitglieder des Ensembles MU-TH im Orgelkonzert für Kinder im Zeitzer Dom. An der Orgel ließ Kantor Clemens Bosselmann die Instrumente erklingen, die sich die Fünf bauten und gab den Stimmungen zwischen Resignation und ausgelassener Freude den nötigen Ton. Zahlreiche kleine und große Gäste genossen die wundervoll-kurzweilige Geschichte am Sonntagnachmittag und stiegen sogar ins Schauspiel mit ein. Wahrhaft fürchterlich waren diese Fünf – nämlich fürchterlich gut! 🙂

Geschichte: Wolfgang Erlbruch
Musik: Michael Benedict Bender

Neujahrskonzert von ABBA bis Yesterday

Neujahrskonzert in der Stephanskirche in Zeitz – ein frisch-fröhlicher musikalischer Auftakt
mit Clemens Bosselmann an der Orgel

Schönheit im Elstertal – die Zehm-Orgel in Predel