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Stuttgart macht Musik

Musikinstrumentemuseum im Fruchtkasten

In der Eule ist ne Maus

Na, da war ja was los an der Eule-Orgel im Zeitzer.
Hatten sich doch zwei Orgelmäuse eingefunden und waren auf Kantorin Johanna Schulze getroffen. Gut für sie und die Kinder aus Kindergärten und Schulen, denn Johanna Schulze konnte ihnen dann sogleich einmal die Orgel vorstellen.
Wieso gibt es eigentlich große und kleine Pfeifen? Laut und leise – oder doch eher tief und hoch? Und wie klingt eine Zungenpfeife? Die ist ganz schön durchdringend. Festlich kann die Orgel erstrahlen, fröhlich zum Tanz aufspielen, und genauso gut kann sie warmen, weichen Tönen Menschen trösten. Wahrlich die Königin der Instrumente.
Das entdeckten auch die Mäuse, als etwa die Toccata in D-Moll von Johann Sebastian Bach erklang oder der Hochzeitsmarsch von Felix Mendelssohn Bartholdy. Naja, und als dann die Maus-Melodie ertönte, wussten alle Bescheid.
Toll gemacht von den Orgelmäusen des Kindertheaters Karabambini und von Johanna Schulze.

Der Altmarkt gospelt

Voller Menschen war der Altmarkt in Hohenmölsen am 2. Juni 2018. Kein Wunder: Die zweite Auflage des Gospel Open Airs stand auf dem Kalender. Eingeladen hatten die Kirche in der Region Nördliches Zeitz sowie der Gospelchor Celebrate.
Special guest in diesem Jahr: Adrienne Morgan Hammond, begleitet am Piano von ihrem Mann Marco. Nach dem kurzweiligen Auftakt von Celebrate rockte die Gospeldiva den Altmarkt. Ein Feuerwerk guter Laune, Nachdenkliches, bekannte Stücke und Eigenkompositionen begeisterten die rund 300 Gäste, die bei zunehmend strahlendem Sonnenschein gekommen waren.
Vor Beginn des Open Airs feierte das Kirchspiel Hohenmölsen-Land einen Gottesdienst zum Gemeindefest in der Stadtkirche St. Peter, bei dem zwei neue Gedenktafeln für den Gedenkraum für die überbaggerten Orte des Braunkohlereviers enthüllt wurden. Und im Anschluss an das Konzert ging das Fest noch eine ganze Weile weiter, wobei noch so manche Melodie durch die Köpfe und über die Lippen kam. Gospel – Gute Nachricht, die nicht still sein lässt.

Dame, Tiger, Passionella reloaded

Unglaublich gutes Musiktheater – das kann man auch zweimal sehen 🙂
Und manches Neue entdecken.

MU-TH verzauberte und begeisterte am 15. April mit der zweiten Vorstellung von “Liebeswahn und Sündenfall” erneut das Publikum in den Zeitzer Klinkerhallen.

 

Liebeswahn und Sündenfall

Am 14. April 2018 hatte MU-TH zu einem fantastischen Musicalabend in die Klinkerhallen eingeladen.
“Die Dame oder der Tiger” sowie “Passionella” hießen die beiden Musicals, die sie unter dem Titel “Liebeswahn und Sündenfall” darboten (im Original “The Apple Tree”).
Ein Märchen wie aus Tausend-und-einer-Nacht und eine köstliche Aschenputtelgeschichte rissen die Zuschauer hinein in kurzweilige Abenteuer, gewürzt mit viel Humor. Traumhaft und erheiternd, begeistert und begeisternd gespielt von einem großartigen Ensemble 🙂

Karambolage rockt Zeitz

“Elvis is in the house” hätte man am 24. Februar 2018 denken können.
Mit “All Shook Up” rockte die Jugendtheatergruppe Karambolage die Klinkerhallen in Zeitz. Hits des King of Rock ‘n’ Roll wie “Jailhouse Rock”, “Heartbreak Hotel” oder “Love Me Tender” begeisterten das Publikum. Sie bildeten die musikalische Grundlage um eine kurzweilige Geschichte über Liebe und Verwirrungen, die von den Jugendlichen mit viel Witz, ausdrucksstarken Stimmen und ungebändigter Spielfreude auf die Bühne gebracht wurde. Für satten Sound sorgte die eigens zusammengestellte Band. Da zuckten so manchem die Finger oder die Beine und nicht erst beim Schluss brach tosender Beifall aus.
“Elvis has left the building”, aber Karambolage ist zum Glück noch da und rockt fleißig weiter.

Noch zu sehen am:
Samstag, 3. März um 18 Uhr, Klinkerhallen Zeitz
Sonntag, 4. März um 15 Uhr, Klinkerhallen Zeitz
Samstag, 24. März um 18 Uhr, Bürgerhaus Hohenmölsen

Besuch beim Bach

Bachmuseum Leipzig
spannender Einblick in das Leben DES Kantors 🙂

Welturaufführung in der Naumburger Marienkirche

1654: der französische Mathematiker, Physiker, Literat und christlicher Philosoph Blaise Pascal hat eine mystische Erfahrung. Er bringt sie zu Papier in einem Mémorial, einem Erinnerungsblatt, das er fortan bei sich trägt.
2009: der Naumburger Kantor i.R. Reinhard Ohse vertont den Text dieses Mémorial in einem kirchenmusikalischen Kleinod.
6. Januar 2018: In der Marienkirche am Dom in Naumburg erklingt das “Memorial” des Blaise Pascal in einer Welturaufführung durch den Naumburger Domchor und das Kammerorchester Halle, Anne Richter (Sopran) und Dorothea Greßler (Orgel) unter der Leitung von KMD Jan-Martin Drafehn.

Eingebunden war die Uraufführung des Werkes in den Epiphaniasgottesdienst.
“Gott kommt zu uns.” Dieser Gedanke steht über dem ganzen Weihnachtsgeschehen und besonders noch einmal über dem Epiphaniasfest, an dem die orthodoxen Kirchen Weihnachten feiern und evangelische und katholische Kirchen an den Besuch der Weisen beim neugeborenen König, dem Gottes- und Menschensohn Jesus erinnern. In seiner Predigt ging Domprediger Michael Bartsch auf das Leben und das Memorial Pascals ein. Gott lässt sich nicht beweisen oder erklären. Gott kommt zu den Menschen und begegnet ihnen. Er macht sich erfahrbar. In den Worten der Weihnachtsgeschichte: “Euch ist heute der Heiland geboren.” Dem nachzudenken und nachzupüren waren Musik und der gesamte Gottesdienst eine Einladung zum Ausklang der Weihnachtstage.

Advent. Ankunft erwartet!

Am Vorabend des ersten Adventssonntages gestalteten der Chor der Evangelischen Domschule St. Martin und die Naumburger Domsingschule die 1. Musikalische Adventsvesper 2017 im Naumburger Dom. Musik, Lesungen und Gedanken zum 1. Advent luden zum Verweilen und Nachdenken ein.
Advent – Erwarten wir noch etwas?

Jesu, meine Freude

Im herbstlichen Grau ein wahrlich farbenfroher Lichtblick – das war das Konzert des Kammerchores Zeitz am 11. November 2017 in der Michaeliskirche in Zeitz.
Unter der Überschrift “Jesu, meine Freude” erklangen solistische und chorische Werke von Komponisten aus vier Jahrhunderten – von Caccini über Bach, Händel, Mendelssohn und Rheinberger bis Grieg. Nach dem eröffnenden Chorgesang “Verleih uns Frieden” folgten “Er weidet seine Herde” (aus dem Messias), zwei Marienlieder und ein Kyriegesang, interpretiert von Marit Exler. Mit Toccata und Fuge d-Moll begeisterte Clemens Bosselmann die rund 80 Zuhörenden wieder einmal auch als hervorgagender Organist.
Das Hauptwerk des Konzertes, auf das alles ausgerichtet war, gab dem ganzen seinen Namen: “Jesu, meine Freude”. Johann Sebastian Bach hat diese Motette in seiner Leipziger Zeit komponiert. Ihr zugrunde liegen der gleichnamige Choral aus der Feder von Johann Franck (Text) und Johann Crüger (Musik) sowie Bibelworte aus dem Römerbrief.
Die “Bilder”, die Johann Sebastian Bach in seiner Motette musikalisch malt und mit denen er die Worte von Liederdichter und Apostel einkleidet, brachte der Kammerchor ausdrucksstark und voller Leidenschaft zum Klingen. Glaubensgewissheit, trotziger Mut, Geborgenheit in Gottes unumstößlichen Zusagen und Verheißungen – der Kammerchor ließ dieses musikalische Glaubensbekenntnis sehr lebendig werden.