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Einfach nur so

… war das Schülerkonzert überschrieben, zu dem Rotraud Denecke und vier ihrer Schülerinnen der Musikschule Klangkiste eingeladen hatten. In der Kulturvilla fanden sich Eltern, Großeltern und Interessierte ein, um dem zu lauschen, was Hanna, Helene, Luza und Clara einstudiert hatten und nun zur großen Freude aller darboten. Vom “einfachen” Volkslied über klassische Kompositionen bis zu Auszügen aus Musicals und Oper war alles dabei. Die Hochzeit des Figaro, May Fair Lady und die aktuelle Produktion Linie 1, die in wenigen Wochen Premiere hat, waren vertreten.
Einfach nur so. Aber das war alles andere als einfach nur so. Ein wunderbarer, kurzweiliger Nachmittag in der Kulturvilla.

Iuventus in Praga Cantat

Mit dem Jugendchor der Domsingschule Naumburg beim Kinder- und Jugendchorwettbewerb “Iuventus in Praga Cantat“. In Prag. Klar. Musikalisch in höchstem Maß begeisternd.
Und eine tolle Gemeinschaft der Sängerinnen und Sänger und des gesamten Teams.

Der Morgenstern ist aufgedrungen

… und die Weisen aus dem Morgenland sind beim Christuskind angekommen – am Epiphaniastag.

Grund genug, zum Epiphaniassingen in die Zeitzer Michaeliskirche einzuladen.
Unter liturgischer Leitung von Pfarrer Jürgen Pillwitz und musikalischer Leitung von Kantorin Johanna Schulze sangen Kantorei, Gemeindechor und Gemeinde viele Weihnachts- und Epiphaniaslieder, lauschten auf die Lesung von der Ankunft der Weisen (Matthäusevangelium, 2. Kapitel) und ließen sich in die Legende vom 4. König entführen.

Open Up Wide – Adventsvesper im Dom

Noch einmal zur Ruhe kommen, Musik und Worten lauschen, die zum Nachdenken anregen – das konnten die Besucherinnen und Besucher der Musikalischen Adventsvesper im Naumburger Dom am 4. Advent.
Gestaltet wurde die Vesper vom Jugendchor der Domsingschule unter Leitung von Domkantor Jan-Martin Drafehn. Die liturgische Leitung lag in den Händen von Pfrn. Christina Lang.

Großer Tag für den kleinen Tag

Am 2. Dezember 2018 feierte das Musical “Der kleine Tag” (Wolfram Eicke, Hans Niehaus, Rolf Zukowski) Premiere im Zeitzer Capitol. Das Musik-Theater MU-TH brachte gemeinsam mit Karabambini und Kindern der Grundschule Elstervorstadt ein fantastisches, wundervolles, verzauberndes Stück auf die Bühne.
“Der kleine Tag” (gespielt von Belinda Mächtig) wartet darauf, dass er endlich auf die Erde kann. Jeder Tag kann kann das nämlich nur einmal. Die “wichtigen” Tage erzählen, was an ihrem Tag so Bedeutendes geschehen ist – Erfindungen, die gemacht wurden, Krieg und Frieden und mehr. Natürlich möchte der kleine Tag, dass er auch solch ein wichtiger Tag wird. Endlich ist es soweit. Sein Tag. Der letztlich – aber erst ganz am Ende der Geschichte – zu einem wahrhaft großen Tag wird.
Bezaubernd und mitreißend war das Spiel der Theaterleute von Klein bis Groß. Und umwerfend waren die Bühnenbilder – eins für die Welt hinter den Sternen, wo die Tage alle versammelt sind, und eins für die Erde, sehr konkret mit Zeitzer Motiven, die Marianne Mächtig in tage- und wochenlanger Arbeit gestaltet hatte. Hinter dem Vorhang musizierte ein feines Ensemble unter der Leitung von Thomas Volk. Musik-Theater vom Feinsten. Dafür stehen er und Rotraud Denecke seit vielen Jahren.
So war dieser Tag im Capitol gewiss kein kleiner Tag, sondern ein ganz großer!

Haus voller Musik

Zum zehnten Wählitzer Hausmusiktag hatten sich zahlreiche Musizierende und Musikliebhaber eingefunden. Von Solisten bis zur großen Band war alles vertreten, was Freude daran hat, Musik zu machen und Musik zu lauschen. Ob Sting oder Gundermann, Pergolesi oder Bartholdy, ob Künstler aus Berlin, vom Kyffhäuser oder aus Zeitz – äußerst vielfältig gestaltete sich das Programm am 29. September in der Erlebnis-Kirche. Manche traten zum ersten Mal auf, andere sind schon Stamm-Musiker des HMT. Auch unter den Gästen waren etliche, für die dieses Format eine Neudentdeckung war. Andere waren gekommen, weil sie schon wussten, was sie erwartet.
“Die Musik ist eine Gabe und Geschenk Gottes, die den Teufel vertreibt und die Leute fröhlich macht”, sagte Martin Luther. Recht hat er. Der Hausmusiktag hat’s mal wieder bestätigt.

St. Michael hat ne Maus

Ach nein, es waren sogar zwei, die plötzlich beim Klang von Orgelmusik aus ihrer Ecke herauskamen. Johanna Schulze, Kantorin in Zeitz, hatte gemeinsam mit Rotraud Denecke von der Kulturvilla zur “Orgelmaus” eingeladen. In drei Vorstellungen am Montag, 24. September, konnten auf kurzweilige, unterhaltsame Weise Kinder und auch der eine oder andere Erwachsene so manches über die Orgel in der Michaeliskirche erfahren.

Rossini rockt

Nun gut, “rockt” mag nicht ganz zu Gioachino Rossini passen, aber was die Kantorei Zeitz unter der Leitung von Kantorin Johanna Schulze am 23. September in der Michaeliskirche bot, war wahrhaft großartig. Zu hören war die “Petite Messe solennelle” des italienischen Meisters, den man sonst eher in Verbindung mit Opern bringt.
Eine der Besonderheiten: Begleitet werden Chor und Solisten mit einem Flügel und mit einem Harmonium. Eine Herausforderung für Ohren, die sonst große Werke eher mit Orchesterbegleitung hören – aber eine wohltuende, faszinierende Überraschung, die zu entdecken sich lohnte.
Unterstützt wurde die Kantorei von den Solisten Sara Mengs (Sopran), Saskia Klumpp (Alt), Jeffery Paul Krüger (Tenor) und Daniel Blumenschein (Bass). Am Flügel brillierte Kyra Steckeweh und das Harmonium ließ Matthias Müller erklingen.
Für Johanna Schulze war die Messe das erste große Werk nach ihrem Stellenantritt in Zeitz. Und sie hat damit ein beeindruckendes musikalisches Zeichen gesetzt, das schon voller Spannung und Vorfreude auf die nächsten Werke warten lässt.
Kraftvoll, sanft, klar, geheimnisvoll, sphärisch klingend und irdisch tanzend sangen und spielten sich Chor und Solisten in die Herzen der rund 200 Zuhörerinnen und Zuhörer. Ob der Ruf nach Gottes Erbarmen im Kyrie, das Lob Gottes im Gloria, ob Glaubensbekenntnis oder das Lob der Engel im Sanctus – Chor und Solisten nahmen durchgehend spannungsvoll hinein in das Geschehen des Gottesdienstes – nichts anderes ist die Messe. Als der letzte Akkord nach der Friedensbitte “Dona nobis pacem”, senkte die Stille im Kirchenraum das Werk noch tiefer in die Herzen der Zuhörer. Glockenläuten hatte dass das Konzert eröffnet und stand auch am Ende. Gottesdienstliche Musik. Dann aber brach der wohlverdiente Applaus los und belohnte Musiker und besonders die Kantorin für ihre wunderbare Leistung.

Stuttgart macht Musik

Musikinstrumentemuseum im Fruchtkasten

In der Eule ist ne Maus

Na, da war ja was los an der Eule-Orgel im Zeitzer.
Hatten sich doch zwei Orgelmäuse eingefunden und waren auf Kantorin Johanna Schulze getroffen. Gut für sie und die Kinder aus Kindergärten und Schulen, denn Johanna Schulze konnte ihnen dann sogleich einmal die Orgel vorstellen.
Wieso gibt es eigentlich große und kleine Pfeifen? Laut und leise – oder doch eher tief und hoch? Und wie klingt eine Zungenpfeife? Die ist ganz schön durchdringend. Festlich kann die Orgel erstrahlen, fröhlich zum Tanz aufspielen, und genauso gut kann sie warmen, weichen Tönen Menschen trösten. Wahrlich die Königin der Instrumente.
Das entdeckten auch die Mäuse, als etwa die Toccata in D-Moll von Johann Sebastian Bach erklang oder der Hochzeitsmarsch von Felix Mendelssohn Bartholdy. Naja, und als dann die Maus-Melodie ertönte, wussten alle Bescheid.
Toll gemacht von den Orgelmäusen des Kindertheaters Karabambini und von Johanna Schulze.