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Haus voller Musik

Zum zehnten Wählitzer Hausmusiktag hatten sich zahlreiche Musizierende und Musikliebhaber eingefunden. Von Solisten bis zur großen Band war alles vertreten, was Freude daran hat, Musik zu machen und Musik zu lauschen. Ob Sting oder Gundermann, Pergolesi oder Bartholdy, ob Künstler aus Berlin, vom Kyffhäuser oder aus Zeitz – äußerst vielfältig gestaltete sich das Programm am 29. September in der Erlebnis-Kirche. Manche traten zum ersten Mal auf, andere sind schon Stamm-Musiker des HMT. Auch unter den Gästen waren etliche, für die dieses Format eine Neudentdeckung war. Andere waren gekommen, weil sie schon wussten, was sie erwartet.
“Die Musik ist eine Gabe und Geschenk Gottes, die den Teufel vertreibt und die Leute fröhlich macht”, sagte Martin Luther. Recht hat er. Der Hausmusiktag hat’s mal wieder bestätigt.

St. Michael hat ne Maus

Ach nein, es waren sogar zwei, die plötzlich beim Klang von Orgelmusik aus ihrer Ecke herauskamen. Johanna Schulze, Kantorin in Zeitz, hatte gemeinsam mit Rotraud Denecke von der Kulturvilla zur “Orgelmaus” eingeladen. In drei Vorstellungen am Montag, 24. September, konnten auf kurzweilige, unterhaltsame Weise Kinder und auch der eine oder andere Erwachsene so manches über die Orgel in der Michaeliskirche erfahren.

Rossini rockt

Nun gut, “rockt” mag nicht ganz zu Gioachino Rossini passen, aber was die Kantorei Zeitz unter der Leitung von Kantorin Johanna Schulze am 23. September in der Michaeliskirche bot, war wahrhaft großartig. Zu hören war die “Petite Messe solennelle” des italienischen Meisters, den man sonst eher in Verbindung mit Opern bringt.
Eine der Besonderheiten: Begleitet werden Chor und Solisten mit einem Flügel und mit einem Harmonium. Eine Herausforderung für Ohren, die sonst große Werke eher mit Orchesterbegleitung hören – aber eine wohltuende, faszinierende Überraschung, die zu entdecken sich lohnte.
Unterstützt wurde die Kantorei von den Solisten Sara Mengs (Sopran), Saskia Klumpp (Alt), Jeffery Paul Krüger (Tenor) und Daniel Blumenschein (Bass). Am Flügel brillierte Kyra Steckeweh und das Harmonium ließ Matthias Müller erklingen.
Für Johanna Schulze war die Messe das erste große Werk nach ihrem Stellenantritt in Zeitz. Und sie hat damit ein beeindruckendes musikalisches Zeichen gesetzt, das schon voller Spannung und Vorfreude auf die nächsten Werke warten lässt.
Kraftvoll, sanft, klar, geheimnisvoll, sphärisch klingend und irdisch tanzend sangen und spielten sich Chor und Solisten in die Herzen der rund 200 Zuhörerinnen und Zuhörer. Ob der Ruf nach Gottes Erbarmen im Kyrie, das Lob Gottes im Gloria, ob Glaubensbekenntnis oder das Lob der Engel im Sanctus – Chor und Solisten nahmen durchgehend spannungsvoll hinein in das Geschehen des Gottesdienstes – nichts anderes ist die Messe. Als der letzte Akkord nach der Friedensbitte “Dona nobis pacem”, senkte die Stille im Kirchenraum das Werk noch tiefer in die Herzen der Zuhörer. Glockenläuten hatte dass das Konzert eröffnet und stand auch am Ende. Gottesdienstliche Musik. Dann aber brach der wohlverdiente Applaus los und belohnte Musiker und besonders die Kantorin für ihre wunderbare Leistung.

Stuttgart macht Musik

Musikinstrumentemuseum im Fruchtkasten

In der Eule ist ne Maus

Na, da war ja was los an der Eule-Orgel im Zeitzer.
Hatten sich doch zwei Orgelmäuse eingefunden und waren auf Kantorin Johanna Schulze getroffen. Gut für sie und die Kinder aus Kindergärten und Schulen, denn Johanna Schulze konnte ihnen dann sogleich einmal die Orgel vorstellen.
Wieso gibt es eigentlich große und kleine Pfeifen? Laut und leise – oder doch eher tief und hoch? Und wie klingt eine Zungenpfeife? Die ist ganz schön durchdringend. Festlich kann die Orgel erstrahlen, fröhlich zum Tanz aufspielen, und genauso gut kann sie warmen, weichen Tönen Menschen trösten. Wahrlich die Königin der Instrumente.
Das entdeckten auch die Mäuse, als etwa die Toccata in D-Moll von Johann Sebastian Bach erklang oder der Hochzeitsmarsch von Felix Mendelssohn Bartholdy. Naja, und als dann die Maus-Melodie ertönte, wussten alle Bescheid.
Toll gemacht von den Orgelmäusen des Kindertheaters Karabambini und von Johanna Schulze.

Der Altmarkt gospelt

Voller Menschen war der Altmarkt in Hohenmölsen am 2. Juni 2018. Kein Wunder: Die zweite Auflage des Gospel Open Airs stand auf dem Kalender. Eingeladen hatten die Kirche in der Region Nördliches Zeitz sowie der Gospelchor Celebrate.
Special guest in diesem Jahr: Adrienne Morgan Hammond, begleitet am Piano von ihrem Mann Marco. Nach dem kurzweiligen Auftakt von Celebrate rockte die Gospeldiva den Altmarkt. Ein Feuerwerk guter Laune, Nachdenkliches, bekannte Stücke und Eigenkompositionen begeisterten die rund 300 Gäste, die bei zunehmend strahlendem Sonnenschein gekommen waren.
Vor Beginn des Open Airs feierte das Kirchspiel Hohenmölsen-Land einen Gottesdienst zum Gemeindefest in der Stadtkirche St. Peter, bei dem zwei neue Gedenktafeln für den Gedenkraum für die überbaggerten Orte des Braunkohlereviers enthüllt wurden. Und im Anschluss an das Konzert ging das Fest noch eine ganze Weile weiter, wobei noch so manche Melodie durch die Köpfe und über die Lippen kam. Gospel – Gute Nachricht, die nicht still sein lässt.

Dame, Tiger, Passionella reloaded

Unglaublich gutes Musiktheater – das kann man auch zweimal sehen 🙂
Und manches Neue entdecken.

MU-TH verzauberte und begeisterte am 15. April mit der zweiten Vorstellung von “Liebeswahn und Sündenfall” erneut das Publikum in den Zeitzer Klinkerhallen.

 

Liebeswahn und Sündenfall

Am 14. April 2018 hatte MU-TH zu einem fantastischen Musicalabend in die Klinkerhallen eingeladen.
“Die Dame oder der Tiger” sowie “Passionella” hießen die beiden Musicals, die sie unter dem Titel “Liebeswahn und Sündenfall” darboten (im Original “The Apple Tree”).
Ein Märchen wie aus Tausend-und-einer-Nacht und eine köstliche Aschenputtelgeschichte rissen die Zuschauer hinein in kurzweilige Abenteuer, gewürzt mit viel Humor. Traumhaft und erheiternd, begeistert und begeisternd gespielt von einem großartigen Ensemble 🙂

Karambolage rockt Zeitz

“Elvis is in the house” hätte man am 24. Februar 2018 denken können.
Mit “All Shook Up” rockte die Jugendtheatergruppe Karambolage die Klinkerhallen in Zeitz. Hits des King of Rock ‘n’ Roll wie “Jailhouse Rock”, “Heartbreak Hotel” oder “Love Me Tender” begeisterten das Publikum. Sie bildeten die musikalische Grundlage um eine kurzweilige Geschichte über Liebe und Verwirrungen, die von den Jugendlichen mit viel Witz, ausdrucksstarken Stimmen und ungebändigter Spielfreude auf die Bühne gebracht wurde. Für satten Sound sorgte die eigens zusammengestellte Band. Da zuckten so manchem die Finger oder die Beine und nicht erst beim Schluss brach tosender Beifall aus.
“Elvis has left the building”, aber Karambolage ist zum Glück noch da und rockt fleißig weiter.

Noch zu sehen am:
Samstag, 3. März um 18 Uhr, Klinkerhallen Zeitz
Sonntag, 4. März um 15 Uhr, Klinkerhallen Zeitz
Samstag, 24. März um 18 Uhr, Bürgerhaus Hohenmölsen

Besuch beim Bach

Bachmuseum Leipzig
spannender Einblick in das Leben DES Kantors 🙂