'Kunst und Kultur' Category

Katzen, überall Katzen

“Katzen, überall Katzen (und auch ein paar Hunde)”, so musste man jedenfalls am Wochenende vom 18. bis 21. September im Hyzet Kultur- und Kongresszentrum in Alttröglitz  denken. Aber wer den großen Saal – streng nach aktuell geltenden Hygieneregeln – betreten hatte, der wollte auch gar nichts anderes sehen.
Die Jugendtheatergruppe Karambolage präsentierte eines der bekanntesten Musicals aus der Feder von Andrew Lloyd Webber: CATS. Dabei wurde sie von einem Projektchor und einem 13-köpfigen Orchester unterstützt.

Schon im März hatten drei Aufführungen in den ausverkauften Klinkerhallen stattgefunden. Wegen der strengen Corona-Einschränkungen konnten sie aber nicht fortgesetzt werden. Zum Glück und mit großen Anstrengungen verbunden konnten nun die ausgefallenen Vorstellungen nachgeholt werden. Sogar eine Zusatzvorstellung im (nach gegebenen Möglichkeiten) ausverkauften Hyzet war drin. Das Schutzkonzept mit Glasscheibe vor Bühne und Chor, die Wiederaufnahme der Probenarbeit mit Jugendlichen und Orchester, Miete des Veranstaltungshauses, neue Werbung und vieles mehr waren nur möglich durch das große Engagement vieler Menschen. Mit Finanzen, viel Zeit und Arbeitskraft sorgten sie dafür, dass “ihre” Karambolagen ihr Glanzstück präsentieren konnten. Und so gelang es unter der Theaterleitung von Rotraud Denecke und der musikalischen Leitung von Thomas Volk, eine faszinierende, bewegende, berührende, begeisternde Produktion auf die Bühne zu bringen.

Wieder einmal zeigten die Jugendlichen von Karambolage, dass sie eine hervorragende Gruppe sind, die mit viel Herzblut, Engagement und überbordender Spielfreude Großartiges leisten. Ein Höchstgenuss. Nebenbei: auch für die spielfreudigen Orchestermitglieder – es ist fantastisch, diese Jugendlichen begleiten zu dürfen.

Danke Marianne Mächtig und Thomas Volk für die Fotos.
Mir ist’s eine Freude, die Bilder wieder in meinem Blog zu präsentieren 🙂

Vergangen aber sehr lebendig

das Freilichtmuseum Mühlenhof am Aasee in Münster

Lasset uns drei Fenster bauen

…, und das in einer gemeinsamen Hütte 😉
Propsteikirche St. Peter und St. Paul in Bochum. Tatsächlich mit wunderschönen Fenstern für Petrus, Paulus und Jesus. Immerhin: Es war ja auch Petrus, der einstmals drei Hütten bauen wollte … (Matthäus 17)

Deutsches Bergbaumuseum Bochum

Es ist das größte Bergbaumuseum der Welt (so ein Presseartikel 2012) und sehr beeindruckend. Die Geschichte des Bergbaus (nicht nur Kohle) wird eindrücklich dargestellt. Es gibt Infos zu allerhand Bodenschätzen, der Verwendung der unterschiedlichsten Bodenschätze, mancher Problematik, die sich mit der Ausbeutung des Bodens ergibt. Spannend, gut aufgemacht, lohnenswert.

Landesgartenschau auf der Zeche Heinrich Friedrich

Landesgartenschau – das heißt oft: Veränderung von etwas Bestehendem hin zu Neuem: Aufwertung von Räumen, Verwandlung, Natur und Technik verbinden sich. So geschehen in Kamp-Lintfort auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Friedrich Heinrich. 100 Jahre wurde hier Steinkohle gefördert.

Landesgartenschau im Kloster Kamp

Kamp-Lintfort ist Ausrichter der Landesgartenschau in NRW 2020. Ein Teil des Komplexes nutzt die Anlage des Klosters Kamp mit Terassengärten und mehr. Ein Hingucker.

Ohne Gleichen – sans pareil

Der Felsengarten in Sanspareil

Brillanter BlechKLANG im Gartentraum

Fantastische Klänge waren im Rossnerpark Zeitz zum Gartenträume-Picknicktag zu hören.
Die Jeaner Brassband BlechKLANG spielte auf und hatte allerhand Highlights in den Instrumentenkoffern mitgebracht. Batman flatterte durch die Nacht und Harry Potter zauberte fröhlich vor sich hin. Und auch wenn Zorros Maske nicht den aktuellen Corona-Vorschriften entspricht – seine Titelmelodie ließ manches Cineastenauge strahlen. Nicht nur durch die Filmwelten führte die Reise, auch über Kontinente hinweg ging es musikalisch, bis rüber nach Südamerika.
Wunderbar der Gesamtklang, hervorragend die Solisten, erheiternd und informativ die Moderation durch den Leiter der Brassband, Alexander Richter. Und eine kleine Instrumentenkunde von Bariton bis Percussion gab es auch noch dazu. So viel Können und Spielfreude begeisterte.
Manche der zahlreichen Gäste waren sehr professionell zum Picknick ausgestattet, andere einfach so gekommen – aber alle genossen die Musik. In der kleinen Pause mittendrin gönnten sie sich manches Mitgebrachte oder nutzten das Getränkeangebot im Park – Gemütlichkeit verbunden mit Kunstgenuss. Eine Wohltat an einem schönen Sommertag. So recht nach Hause wollte am Ende niemand und so waren zumindest ein paar Zugaben drin, bevor die Musikerinnen und Musiker dann doch zusammenpackten. Ihre Musik aber bleibt noch eine ganze Weile im Ohr – und hier und da wohl auch im CD-Player.

Schlosspark Schwanberg

Das himmlische Jerusalem

… steckt als Bild nicht nur hinter dem Leben der Schwestern der Communität Casteller Ring auf dem Schwanberg, sondern erfüllt auch die Architektur und Gestaltung der Kirche St. Michael.