'Kirchens' Category

Himmlischer Himmel in der Werschener Kirche

Seit Jahren wird die Werschener Kirche saniert. Stück für Stück wird das Kleinod wieder herausgearbeitet, das da am Rand der B 91 gleich am Ortseingang steht. Letztes vollendetes Projekt: die Deckenbemalung. Himmlisch!

Adventsauftakt in Naumburg

Weihnachtliches in den Höfen, 1. Adventsandacht im Naumburger Dom – nun ist wieder Advent 🙂

Sehnsuchtsvoller Zweifel und himmlischer Trost

Mozarts Requiem und Barbers Adagio for Strings in der Zeitzer Michaeliskirche

Himmlische Musik eröffnete das Konzert der Kantoreien Altenburg und Zeitz am Ewigkeitssonntag in der Michaeliskirche Zeitz. Wie anders soll man mit zwei Worten umschreiben, was der amerikanische Komponist Samuel Barber als „Adagio for Strings“ komponiert hat? Scheinbar aus dem Nichts heraus entfaltete das Reußische Kammerorchester, geleitet von Kantorin Johanna Schulze, eine zarte Klangmalerei voller Tiefgang. Seelenmusik, die sich steigerte, bis sie – das ist wohl nicht nur dem Ewigkeitssonntag geschuldet – direkt an den Himmel anklopfte. Eindrücklicher, emotionaler hätten die Zuhörer in der voll besetzten Michaeliskirche nicht auf das folgende Requiem vorbereitet werden können.
Für das Requiem in d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart gesellten sich nun die rund 100 Sängerinnen und Sänger der Kantoreien und die vier Solisten Julia Köhler (Sopran), Dorothea Zimmermann (Alt), Severin Böhm (Tenor) und Philipp Goldmann (Bass) zu dem Orchester hinzu. Der mächtige Chor vermochte es, den Zuhörerinnen und Zuhörern die fast noch mittelalterlichen Bilder von Höllenqualen und richtendem Gott vor Augen zu stellen. Die Sehnsucht der Seele, ihre Klage, ihr Hilferuf nach dem erbarmenden, gnädigen Gott waren durch jeden Ton hindurch zu spüren. Genauso beschrieben die Solisten voller Wärme, hell und strahlend klar das Verzagen und die Not des Herzens. Muss sich Gott nicht erbarmen? Wer sonst sollte Rettung bringen vor dem ewigen Tod? Und er bringt sie! Zwischen Bangen und Hoffen bewegt sich Mozarts Musik, klagt und stimmt in das Lob Gottes ein. Und jede Regung zwischen Zweifel und Zuversicht wurde von den Musizierenden sehr eindrücklich dargestellt und vermittelt.
Sichtlich beeindruckt warteten die vielen Gäste lange Sekunden, bevor sie nach dem letzten Ton in kräftigen Applaus einfielen. Diese Stille sagt wohl kaum weniger als der lange Applaus, wie beeindruckt und sichtlich bewegt die vielen Zuhörer von diesem Konzert waren: großes Lob für die Kantoreien, die Solisten und das Orchester, klar geführt von der Zeitzer Kantorin.

Krössuln Kirche

Eine Kirche, nur selten geöffnet – aber dann mit vielen schönen Seiten. Auch das auch nachts.
Zum Reformationstag 2019 einmal durchgeknipst.

Swing vom Feinsten

Den gibt’s, wenn das Zeitzer Klarinetten- und Saxofon-Ensemble tief einatmet und dann loslegt – so, wie am 26. Oktober in der Michaeliskirche. Anlass war der “Geburtstag 20 plus” des Ensembles. Unter der Leitung von Hubert Beck spielten die Musikerinnen und Musiker vor einem begeisterten Publikum und verführten manchen Finger zum Schnipsen, manches Bein zum Wippen – und wohl auch den einen oder die andere zum Mitsummen. Wie im Flug verging die Zeit und allzu schnell war ein hervorragendes Konzert zu Ende. Der Spenden-Erlös des Konzerts stellten die Musiker der Sanierung der Stephaniskirche zur Verfügung, die auch schon Gastgeber für die beschwingten Klänge war – und gewiss auch wieder sein wird.
Na dann. 1 – 2 – 1 2 3 4.

Marienkirche Sandersdorf

Ausflug zum Gospeln,
dabei eine schöne Kirche entdeckt – optisch und akustisch.
Kirche St. Marien Sandersdorf.

Einfach mal hinfahren 😉

Heilgeist- und Jakobikirche Stralsund

Die eine ist Kirche, die andere dient der Kultur.
Jakobi beherbergt Kunst aller Art. Und Heilgeist (tatsächlich ohne “ig”) beherbergt u.a. ein Vaterunser auf Plattdeutsch.

Nikolaikirche Stralsund – die Prächtige

Marienkirche Stralsund – die Mächtige

Sinfonisches Konzert mit viel Wow!

Wahrhaft ein Konzert mit Wow-Effekt erlebten die Gäste im Naumburger Dom am Samstagabend.
Der Naumburger Domchor und der Domchor Meißen hatten sich das Te Deum von Antonín Dvořák vorgenommen, eine Herausforderung für Chöre, Musiker und die Leitung. Die lag in den Händen von Domkantor KMD Jan-Martin Drafehn, der den großen Chor und das gewaltige Orchester – die Elbland Philharmonie Sachsen – zielsicher führte.
Eröffnet wurde das Sinfonische Konzert mit dem Hymnus Nun danket alle Gott von John Rutter. Festlicher könnte ein Auftakt kaum sein, erklangen doch strahlend Trompeten, Posaunen, Tuba, Orgel und das ganze Orchester gemeinsam mit dem Chor. Nicht weniger festlich war die Symphonie für Orgel und Orchester op. 42 von Alexandre Guilmant, mit der sich Werner Koch (Regionalmusiker an der Herz-Jesu-Pfarrei Rostock) an der Orgel den Zuhörerinnen und Zuhörern vorstellte. Die beiden Solisten des Abends, Friederike Beykirch (Sopran, Weimar) und Daniel Blumenschein (Bass, Leipzig) sangen sich den Gästen im vollbesetzten Dom mit Dvořáks Biblische Lieder op. 99 ins Herz.
Mit diesen herausragenden Werken war das Te Deum bestens vorbereitet, denn es vereint die ganze Bandbreite der großen Musik und der zarten Töne in sich. Chor, Solisten und Orchester boten diesen großen, großartigen Lobgesang Gottes in einer Weise das, die kein Herz unberührt ließ. Wow-Effekt? Das ist noch untertrieben für diesen wunderbaren Konzertabend im Naumburger Dom.