'Kirchenkreis NMB-ZZ' Category

Wenn Schule so losgeht…

Mal wieder die Einschulungsfeier der Domschule fotografiert.
Immer schön.

Brot-Zeit in Gröben

Erster Gottesdienst nach dem Sommerurlaub, gleich mit einem stärkenden Thema in einer kleinen, feinen Kirche:
Brot-Zeit in Gröben. Jesus sagt: “Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.” (Johannes 6,35). Zur Begrüßung gab’s an der Tür Brot und Salz, im Gottesdienst eine kleine “Trauben-Zeit” als Unterbrechung der Predigt.
Und zum Schluss blieben noch ein paar Bilder der Gröbener Kirche in der Kamera hängen.

Neugierige Engel in der Kirche

Ihnen fehlt nur noch das Fensterbrett zum Auflegen der Ellebogen 🙂
In der Draschwitzer Kirche jedenfalls haben sie was zu gucken.

Stein und Holz und warmes Licht

Die Göthewitzer Kirche wird nur noch selten für Gottesdienste genutzt. Aber wer einmal hineinschaut, entdeckt (fast) ein Zuhause.

Verborgene Schönheiten

Zwei Kirchen im NöZZ, die schon viele Jahre geschlossen sind.
Immer noch lassen sie ahnen, wie viel Mühe sich vergangene Generationen gemacht haben, um würdige Räume für ihre Gottesdienste zu haben.
So auch die Kirchen von Rössuln und Webau.

Alle oder keiner

Fantastisch. Bewegend. Mitreißend. Ein Erlebnis-Kirchen-Abend der Extraklasse am 25. Mai 2019.
Saitlinge & Singers spielen und singen Lieder von Gerhard Gundermann – direkt ins Herz. Und der Film “Gundermann” tut sein übriges, eine kaum zu beschreibende Stimmung zu erzeugen. Keiner, der von den Worten nicht berührt war. Keiner, den die Musik nicht angesteckt hat. Und der Film? Weckt Erinnerungen an vergangene Tage, die für viele Gäste des Abends Teil ihres Lebens sind. Für andere – Zugezogene, später Geborene – eine Chance, etwas von dem zu erahnen, was Menschen bewegt, die sagen können: “Hier bin ich geboren.”
Danke für den Film! Und Danke für eure Musik!

Von Augen auf bis Gute Nacht

Musik, die die Tageszeiten beschreibt – vom Morgen über den Mittag und Abend bis zur Nacht?

Die gibt es. Und die Kantorei Zeitz brachte sie am 5. Mai in der Michaeliskirche zu Gehör. Georg Philipp Telemann schuf einen Kantatenzyklus, der in Arien, Rezitativen und Chören durch alle vier Tageszeiten führt.
1757 wurde es uraufgeführt, nun war es in Zeitz nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen. Dabei hatte Kantorin Johanna Schulze das Werk auf raffinierte Weise ergänzt. Jede Tageszeit wurde durch eine Orgelimprovisation eingeleitet. Organist Hans Christian Martin sorgte dafür, dass das erste Gezwitscher eines neuen Tages genauso zu hören war wie das Flimmern in der Mittagssonne oder die ausklingende Geschäftigkeit des Abends vor dem inneren Auge auftauchten. Glockenschläge läuteten zeitgleich die neue Tageszeit ein und je ein Bild aus Zeitz stimmte auch die Augen in der gut besuchten Michaeliskirche auf die rechte Stimmung ein.
Nach je einem einleitenden Chorgesang – ebenfalls durch Kantorin Schulze der jeweiligen Kantate geschickt vorangestellt, malten die Sopranistin Hanna Schmal, Altistin Nora Rutte, der  Tenor Stephan Kelm und Bassist Till Malte Mossner in Arien und Rezitativen das Besondere der Tageszeit in die Ohren. Die Kantorei beschloss mit fein abgestuftem, klarem Gesang die jeweilige Stunde von Morgen bis Nacht. Das Reussische Kammerorchster tat ein übriges, den Tag nicht nur in die Ohren, sondern in die Herzen hinein klingen und schwingen zu lassen.
So wurde der 5. Mai für die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer zu einem besonderen Erlebnis, das auch in die kommenden Tage hinein noch klingen dank dieser wunderbaren Aufführung eines großartigen Werkes durch großartige Musiker und Sänger.

Hochzeitsgeschmückt in Theißen

Der Morgenstern ist aufgedrungen

… und die Weisen aus dem Morgenland sind beim Christuskind angekommen – am Epiphaniastag.

Grund genug, zum Epiphaniassingen in die Zeitzer Michaeliskirche einzuladen.
Unter liturgischer Leitung von Pfarrer Jürgen Pillwitz und musikalischer Leitung von Kantorin Johanna Schulze sangen Kantorei, Gemeindechor und Gemeinde viele Weihnachts- und Epiphaniaslieder, lauschten auf die Lesung von der Ankunft der Weisen (Matthäusevangelium, 2. Kapitel) und ließen sich in die Legende vom 4. König entführen.

In der Mitte liegt das Wort

Aber – in der Mitte liegt vor allem ein Baby.
Die Krippendarstellung an der Wenzelskirche in Naumburg, geschaffen von Bildhauer Stefan A. Hutter (seit 2012 wächst sie stetig an), lädt zum Staunen und Nachdenken ein. Wie gewohnt sind Maria und Josef zu sehen, Hirten, die Weisen aus dem Morgenland.
In der Mitte das Jesuskind. Allerdings nicht in einer Futterkrippe, sondern in einem aufgeschlagenen Buch. Und einer der Weisen, die vielleicht auch Könige waren, hat seine Krone abgelegt. Da ist Spurensuche angesagt – vielleicht am Anfang des Johannesevangeliums? Auch wenn der gar keine Weihnachtsgeschichte erzählt.